WomoReise 25/12

Spanien 15.12. – 31.12.25

Von Fitou nach Peralada | 🌧

15. Dezember 25

  • Fitou
  • Peralada

Nach einer ruhigen Nacht fahren wir weiter bis Figueres. Unterwegs gehen kräftige Regenschauer nieder. Das Thermometer zeigt 14° C. In Figueres tanken wir zu günstigen 1,309 € und tauschen unsere Propangasflasche um. Danach fahren wir noch ca. 7 km nach Peralada, wo es einen sicheren Stellplatz gibt. Nun müssen wir uns noch um unser Internetproblem kümmern, da die Router keine Verbindung zum Internet herstellen können. Immer wieder gehen Regenschauer herunter und ein kräftiger Wind bläst. In einer Regenpause machen wir dann noch einen Spaziergang durch den ausgestorben wirkenden Ort.

Peralada | ☁️

16. Dezember 25

  • Figueres

Nach dem gestrigen Gewitter haben sich die Wolken noch nicht verzogen und Nebel liegt über dem Land. So fahren wir mit dem Bus nach Figueres, die Stadt, die für den Künstler Dali bekannt ist. Aus dem im Spanischen Bürgerkrieg zerstörten Stadttheater entstand das Teatre-Museu Dalí. Allein das Gebäude selbst ist ein Kunstwerk im surrealistischen Stil. Vom Markt gehen wir zum Platz Rambla mit zahlreichen Geschäften und der Fußgängerzone. In der etwas düsteren Eglésia de St. Pere ist ein schönes Sandbild zu bestaunen. Dann gehen wir noch hinauf zur riesigen Festung Castell de Sant Ferran. Sie wurde im 18. Jahrhundert zum Schutz vor Angriffen französischer Truppen angelegt. Wir gehen noch durch die Gassen zur Placa de l´Ajuntament und zur Placa de las patates bis wir wieder mit dem Bus nach Peralade zurückfahren.

Von Peralada nach Castellfollit de la Roca | ⛅️

17. Dezember 25

  • Peralada
  • Wanderung Sant Pere De Rodes
  • Castellfollit de la Roca

Auf einer kleinen kurvenreichen Straße fahren wir bei herrlichem Sonnenschein hinauf in Richtung Monasterio de Sant Pere de Rodes. Vom Parkplatz nehmen wir den Weg zum ehemaligen Ort Santa Creu de Rodes. Einige Reste der Häuser sind noch erhalten. Besonders schön ist die Kapelle aus dem 10. Jahrhundert. Der Wanderweg steigt nun ständig bergan und wir haben einen schönen Blick auf das Monasterio de Sant Pere de Rodes unter uns und die Küste. Die Ruinen des Castell de Sant Salvadore de Verdera kommen in Sicht, doch der schmale Pfad endet an steil abfallenden Felsen. Wir kehren um bis zu einem eindeutigen Weg, der zum Monasterio führt. Hier stoßen wir auf einen Abzweig zum Castell. Von den Resten des mittelalterlichen Castells erkennt man noch die romanische Kirche Sant Salvador. Das Castell spielte aufgrund seiner Uneinnehmbarkeit in einer Reihe von Kriegen eine bedeutende Rolle. Wir genießen den Ausblick auf Roses und Santa Margarite an der Küste und die schneebedeckten Gipfel der Pyrenäen. Anschließend besichtigen wir das 878 erstmals erwähnte Benediktinerkloster. Beeindruckend ist das 15 m und 37 m lange Kirchenschiff der Basilika. Neben dem Kirchenraum liegt ein stark restaurierter Kreuzgang von dem wir einen Blick hinauf zum Glockenturm und dem Wehrturm haben. Im Anschluss an unsere Wanderung fahren wir über Figueres nach Castellfollit de la Roca, wo wir bereits 2022 einmal waren.

Wanderung am 2025-12-17 Sant Pere De Rodes 🚶‍♂️

Von Castellfollit de la Roca nach Sant Joan les Fonts | 🌤

18. Dezember 25

  • Castellfollit de la Roca
  • Wanderung in Castellfollit de la Roca
  • Sant Joan les Fonts

Unsere heutige Wanderung ist auf dem gegenüberliegenden Berg vom Stellplatz. Vom Restaurants Mont Rock biegen wir auf einen ausgeschilderten Pfad ab. Es geht stetig bergauf zur Església de Mare de Déu del Cós und wir kommen ins Schwitzen. Vor dem Eingang der Einsiedelei befindet sich ein schöner Aussichtspunkt. Wir klettern über eine Wendeltreppe hinauf auf den Turm und genießen die Aussicht bis hin zu den schneebedeckten Bergen der Pyrenäen. Über einen schmalen Pfad mit Heckengestrüpp geht es nun bergab. Wir folgen den Schildern zur Església de Sant Eudald de Jou. Am Rand eines Weinberges entlang gelangen wir durch einen Wald zurück zur Straße, der wir jetzt ein Stück folgen bis Castellfollit de la Roca. Nach einer Pause fahren wir ca. 5 km weiter nach Sant Joan les Fonts. Im Gemeindegebiet gibt es mehr als 80 Quellen. Aus der Lava der Vulkanzone von Garrotxa wurden prachtvolle Bauwerke, wie die mittelalterlichen Brücken und die Kirche von Sant Joan gebaut.

Wanderung am 2025-12-18 in Castellfollit de la Roca 🚶‍♂️

Sant Joan les Fonts nach Ripoll | 🌤

19. Dezember 25

  • Sant Joan les Fonts
  • Sant Joan les Fonts
  • Ripoll

Am Morgen wollen wir eine kleine Rundwanderung in Sant Joan les Fonts unternehmen. Doch gleich zu Anfang ist der Weg wegen Bauarbeiten gesperrt. Wir versuchen es andersherum und kommen zu den Basaltsäulen. Hier müssen wir den Fluss El Fluvià über Steine queren. Wir kommen bis zur Mitte, dann werden die Steine glatt. Wir kehren um und fahren weiter nach Sant Joan de les Abadesses in die Vorgebirge der Pyrenäen. Gleich fällt uns die große Bogenbrücke über den Ter auf. Wir überqueren dies und gelangen ins Ortszentrum zur Ruine der romanischen Kirche Sant Pol mit einem schönen Portal. Vom Hauptplatz mit Arkadengängen gehen wir weiter zur wichtigsten Sehenswürdigkeit, dem alten Monestir de Sant Joan aus dem 12. Jahrhundert. Es war das erste Kloster, das ausschließlich von Frauen geführt wurde. Wir schauen uns das kurze Video an und besichtigen die Klosterkirche mit dem herausragenden Werk katalanischer Holzschnittkunst, die Santissimi Misteri, welche die Kreuzabnahme von Jesus zeigt. Der Kreuzgang mit zierlichen Säulen stammt aus der Gotik. Neben dem Kloster befindet sich der Palast Palau de l’Abadia, mit der Tourist Information. Hier empfiehlt man uns einen Spaziergang entlang der alten Wehrmauern und durch die Vila Vella. Nach der Besichtigung beschließen wir, noch in das 12 km entfernte Ripoll zu fahren. Schmale Gassen und schöne Plätze prägen das Zentrum mit verschiedenen Architekturstilen. Alte und moderne Brücken führen in die Altstadt. Das Monasterio de Santa María de Ripoll ist auch hier die Hauptsehenswürdigkeit, doch öffnet es erst wieder um 16 Uhr. So lassen wir uns durch die Straßen treiben und gehen zum Stellplatz zurück.

Ripoll nach Folgueroles | 🌧

20. Dezember 25

  • Ripoll
  • Vic
  • Folgueroles

Nun ist doch der vorausgesagte Regen da. Die Wanderung um Ripoll fällt somit aus. Wir fahren weiter nach Vic. Hier gehen wir zu Decathlon, um das Internet zu nutzen, was nicht klappt. Dafür tanken wir noch für 1,219 €, auch wenn nicht viel in unseren Tank geht. Auf einem zentralen Platz parken wir und gehen zum Touristenbüro. Hier schlägt man uns eine „Ruta de Tourist“ mit allen Sehenswürdigkeiten vor, die wir ablaufen. Leider ist die Kathedrale Sant Pere schon geschlossen. Auf dem Plaça Major findet heute der Markt statt und wir haben das Gefühl, dass heute alle die letzten Weihnachtsgeschenke kaufen. Es will nicht aufhören zu regnen und wir fahren weiter zu einem Stellplatz in Folgueroles.

Von Folgueroles nach Sant Hilari Sacalm | ⛅️

21. Dezember 25

  • Folgueroles
  • Wanderung in Sant Hilari Sacalm
  • Sant Hilari Sacalm

Der Regen hat am Morgen aufgehört, doch dicker Nebel bedeckt die Landschaft. Die favorisierten Wanderungen machen keinen Sinn bei dem Wetter. So fahren wir weiter nach Sant Hilari Sacalm. Wir überqueren einen Pass und fahren durch mehrere Tunnel. Und welch Freude, auf der anderen Seite kämpft sich die Sonne durch. Sant Hilari Sacalm befindet sich inmitten von Wäldern und Quellen, ein Paradies für Naturliebhaber. Am Parkplatz suchen wir uns schnell eine Wanderung und brechen auf. Ein breiter Forstweg führt stetig bergan, bis wir zu einem Abzweig kommen. Von hier nehmen wir den schmalen Pfad, der steil in Serpentinen hinunter zum Fluss führt. Wir erreichen einen schönen Wasserfall. Doch nun ist der Weg nicht mehr zu finden. Wir kehren um und fahren zurück zum Stellplatz.

Wanderung am 2025-12-21 in Sant Hilari Sacalm 🚶‍♂️

Von Sant Hilari Sacalm nach Vilafranca del Penedès | 🌦

22. Dezember 25

  • Sant Hilari Sacalm
  • Breda
  • Vilafranca del Penedès

Die ganze Nacht hat es geregnet und es will nicht aufhören. Wir gehen ins nebenan gelegene Schwimmbad zum Duschen. Den Naturpark del Montseny heben wir uns für das nächste Mal auf. Auf einer kleinen Straße fahren wir bis Breda. Es hat aufgehört zu regnen und wir schauen uns den kleinen Ort am Fuß des Montseny nahe der Burg von Montsoriu an. Der mächtige 32 m hohe mittelalterliche Turm des Klosters von Sant Salvador fällt sofort ins Auge. Daneben sind noch Reste des Kreuzganges der Abtei zu erkennen. Es regnet schon wieder. Der Entschluss liegt fest, hier müssen wir weg und weiter nach Süden. In Höhe von Barcelona sehen wir dann wieder blauen Himmel und Sonnenschein. Wir fahren noch weiter nach Vilafranca del Penedès. Am Nachmittag sehen wir uns dann noch den Ort an.

Von Vilafranca del Penedès nach el Masroig | ☁️

23. Dezember 25

  • Vilafranca del Penedès
  • Wanderung in Castellet
  • el Masroig

Am Morgen regnet es und die Aussichten sind auch nicht besser. Trotzdem fahren wir nach Castell de Castellet, wo wir uns eine schöne Wanderung um den Stausee von Foix ausgesucht haben. Die Strecke führt durch die Ausläufer der Küstenkordillere mit viel Wald. Am Parkplatz angekommen führt ein Weg in den Ort und zum Schloss. Leider ist es geschlossen. Mittlerweile hat der Regen aufgehört und so starten wir auf unserem Weg hinauf zur Serra Mals nach Cal Balaguer, einer Ruine. Der Weg ist gut markiert. An einem Abzweig queren wir die Straße und nun verläuft der Weg abwärts bis zum Aquädukt von Les Aigues, welches das Wasser des Stausees zu den Bewässerungsanlagen leitet. Dann kommen wir zum Staudamm, wo uns die Route zunächst unterhalb der Staumauer entlang führt. Danach gehen wir einen schmalen Pfad hinauf auf die Staumauer, mit einem schönen Blick auf den See. Von nun an geht es entlang des Stausees Foix und wir haben kurz vor unserem Ziel einen Ausblick auf Castellet. Im Anschluss fahren wir ca. 90 km weiter nach el Masroig.

Wanderung am 2025-12-23 in Castell de Castellet 🚶‍♂️

Von el Masroig nach Tortosa | ⛅️

24. Dezember 25

  • el Masroig
  • Tortosa

Dicker Nebel verdeckt die schöne Landschaft. Wir fahren weiter nach Tortosa. Hier waren wir zwar schon mehrmals, doch die Stadt ist einfach sehr schön. Unterwegs schauen wir uns noch einen Stellplatz in Jesú an, wo morgen Pessebres Vivents, eine lebende Krippe, stattfindet. Dann schlendern wir durch die Gassen der mittelalterlichen Altstadt von Tortosa, zur Kathedrale, hinauf zum Castell de Sant Joan und gegenüber zum Castell de Suda. Überall haben wir einen schönen Blick auf die umliegenden Berge. Wir genießen das herrliche Wetter und den Sonnenschein beim Spaziergang entlang des Ebro.

Von Tortosa nach Les Coves de Vinromà | 🌧

25. Dezember 25

  • Tortosa
  • Peñíscola
  • Les Coves de Vinromà

Am Morgen regnet es. So fällt unsere Tagesplanung mal wieder ins Wasser. Wir fahren weiter in Richtung Süden. Unterwegs machen wir einen Abstecher ans Meer nach Peñíscola, an der Küste der Orangenblüte (Costa del Azahar). In einer Regenpause gehen wir an der endlosen Strandpromenade entlang. Das Meer ist aufgewühlt und hat doch tatsächlich einige Server bei 5° C hinaus gelockt. Die Altstadt liegt auf einem Felsklotz im Meer. Die alte Burg der Templer aus dem Jahr 1294 thront über der Stadt. Darunter schmiegen sich die weißen Häuser des historischen Zentrums entlang der dicken Stadtmauer. Wir schlendern durch die engen Gassen mit Restaurants und Souvenirläden, die größtenteils geschlossen sind, bis zur Kirche Santa María. Als wir wieder am Wohnmobil sind, fängt es an zu regnen. So fahren wir weiter nach Les Coves de Vinromà. Auch hier haben wir schon einmal die Nacht verbracht.

Von Les Coves de Vinromà nach Sueras | 🌧

26. Dezember 25

  • Les Coves de Vinromà
  • Onda
  • Sueras

Am Morgen gehen wir noch in den Supermarkt, um Brot zu kaufen. Danach fahren wir weiter nach Onda, in den Ausläufern der Gebirgskette Sierra Espadán. Die Stadt hatte ihre Blütezeit im Mittelalter. Aus der Zeit der Maurenherrschaft stammt die Altstadt mit der von einem Bogengang umgebenen Plaza del Almudín. Die Burg der 300 Türme bildet den Mittelpunkt des historischen Stadtkerns. Wir besichtigen die Burg und schlendern durch die schönen Gassen mit der Kirche Mariä Himmelfahrt. Danach fahren wir noch ca. 8 km weiter nach Sueras, einem großartigen Reiseziel zum Wandern. Wir schauen uns den Ort mit dem maurischen Grundriss und den traditionellen weißen Fassaden an. Wobei die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt aus dem 18. Jahrhundert eine interessante Keramikfassade hat.

Von Sueras nach Sagunt | 🌦

27. Dezember 25

  • Sueras
  • Sagunt

Schon die ganze Nacht hat es geregnet und es will einfach nicht aufhören. Also, keine Wanderung und noch weiter in die Sierra de Espadán nach Aín zu fahren lohnt nicht. Der Wetterbericht sagt auch weiterhin Regen an. Um etwas zu unternehmen, fahren wir nun doch nach Sagunt. Und tatsächlich bessert sich das Wetter. Vom Parkplatz gehen wir in die Altstadt zur Plaça del Cronista Chabret mit dem Rathaus und weiter zur Pfarrkirche Santa María mit ihrem schlanken Turm. Von hier führt die Gasse Carrer del Castell hinauf zum römischen Theater und weiter zum Castillo de Sagunto. Wir schreiten durch das mächtige Eingangstor. Auf über einen Kilometer erstreckt sich die Burganlage mit einer wechselvollen Geschichte, die bis zurück in das 5. Jh. v. Chr. reicht, als von den Iberern die Stadt Arse gegründet wurde. Die karthagischen Truppen des Generals Hannibal, die Römer, die Mauren und später die Truppen Napoleons veränderten die Burganlage. Nach der Besichtigung schauen wir uns das aus dem Jahre 50 n. Chr. errichtete Teatro Romano an, dass 6.000 Besucher fassen konnte. Durch das jüdische Viertel gehen wir zum Kalvarienberg. Der Kreuzweg ist am Karfreitag der Höhepunkt, der von hier zur Ermita de la Sangre führt.

Von Sagunt nach Puerto de Sagunto | ☁️

28. Dezember 25

  • Sagunt
  • Wanderung – Sagunt Ruta dels Senglars
  • Puerto de Sagunto

Gestern Abend sind wir nochmal zur Pfarrkirche Santa María gegangen, um die Tischkrippe zu bewundern. Dann verlief die Nacht nicht so gut. Erst unterhielten sich Jugendliche bis 1 Uhr hinter unserem Wohnmobil. Dann gegen 4 Uhr spielten einige Jugendliche Fußball, bis einer gegen unser Wohnmobil krachte. Mit Schlaf war da nicht viel.
Endlich zeigt sich ein wenig die Sonne. Am Morgen ist unsere Gasflasche leer geworden. So suchen wir nach einer Repsol Tankstelle. Zunächst erfolglos, es gibt nur Butan. Doch in der nächsten Tankstelle sagt man uns, wo wir Erfolg haben sollten. Und es klappt beim dritten Anlauf. Danach fahren wir in das Erholungsgebiet Bonielles, um die Wanderung Ruta dels Senglars zu unternehmen. Der Wanderweg führt auf den markanten Gipfel Creu de Quart auf 348 m ü. d. M. und Alt de Romeu ca. 344 m ü. d. M., mit schönen Aussichten und durch mediterrane Vegetation. Der gut gekennzeichnete Weg ist zuerst ein breiter Schotterweg, bis wir den schmalen, steil ansteigenden Weg zum Gipfel erreichen. Durch Kiefernwald und Buschlandschaft mit Heidekraut steigen wir hinauf zum Gipfelkreuz. Von hier haben wir eine spektakuläre Aussicht auf das Vall de Segó sowie auf die Gebirgszüge Sierras de la Calderona und Sierra Espadán. Nun geht es wieder steil über Steine bergab. Auf einem sanften Bergrücken erreichen wir Alt de Romeu mit Ausblick auf Sagunt. Zwischendurch erwischt uns ein Regenschauer. Wir laufen jetzt auf losem Geröll weiter bergab bis zum großen Steinbruch Salt del Llop. Das letzte Stück ist auf einem Schotterweg, der in die Bonelleschlucht und weiter zum Ausgangspunkt zurückführt. Danach fahren wir nach Puerto de Sagunto.

Wanderung am 2025-12-28 in Sagunt – Ruta dels Senglars 🚶‍♂️

Von Puerto de Sagunto nach Sinarcas | 🌥

29. Dezember 25

  • Puerto de Sagunto
  • Sinarcas

Am gestrigen späten Nachmittag haben wir eine Unwetterwarnung auf das Handy bekommen. Wir schauen in die Wetter-App – Starkregen um Valencia. Nun gut, das betrifft uns nicht. Doch am späten Abend kommt das Unwetter mit Gewitter jedoch auch nach Puerto de Sagunto. Es schwächt sich ab, kommt jedoch immer wieder zurück mit lautem Donner. Dann sitzen wir im Bett – Hagel. Zum Glück nicht groß und schnell wechselt er in Regen. Am Morgen beraten wir, wo wir jetzt hinfahren. In die Sierra Calderona ist uns zu riskant, da auch für heute noch unbeständiges Wetter angesagt ist. Der Regen kreiselt in der Mittelmeerregion. So versuchen wir es im Landesinneren. Wir fahren ca. 130 km bis nach Sinarcas, einer Weingegend.

Von Sinarcas nach Cofrentes | 🌤

30. Dezember 25

  • Sinarcas
  • Wanderung in Sinarcas
  • Cofrentes

Direkt von unserem Parkplatz startet die Wanderung PR 124.1 zum Mirador Cerro Carpio in Casas de las Herradas. Der gut markierte Weg führt auf einem kleinen Pfad bis zum Mirador Cerro Carpio auf 1043 m. Von hier aus gehen wir noch hoch zu den Antennen auf den benachbarten Berggipfel. Wir haben einen wunderschönen Ausblick auf Sinarcas und die Umgebung. Die Berggipfel am Horizont tragen weiße Kuppen. Wir gehen zurück zur Wegkreuzung und von hier aus weiter zum Gipfel des San Cristóbal. Auch hier können wir bei herrlichem Sonnenschein die Aussicht genießen. Wir steigen wieder hinab und nehmen den Forstweg, der zwischen Feldern, Mandelbäumen und Weinreben entlangführt. Wir kommen zur Casas de las Herradas und weiter durch Kiefernwald bis wir die kleine Asphaltstraße erreichen, die zur Feuerwehr neben unserem Stellplatz führt. Nach dieser wunderschönen Wanderung fahren wir weiter nach Cofrentes, in die beeindruckende Landschaft, die von einem Vulkan geprägt wurde. Die Gemeinde im Cofrentes-Ayora-Tal befindet sich in den schönsten Gegenden am Flusslauf des Júcar mit den Schluchten des Júcar. Der Fluss fließt zwischen riesigen, senkrechten Wänden entlang. Am Nachmittag schauen wir uns noch den hübschen Ort an, über dem die Burg mit dem Torre del Homenaje thront. Von der Kirche San José gehen wir noch zur Plaza Julio Ángel Pardo und zurück zum Stellplatz. Da wir direkt am Sportzentrum parken, nutzen wir heute noch die Duschen.

Wanderung am 2025-12-30 in Sinarcas 🚶‍♂️

Von Cofrentes nach Jalance | ☀️

31. Dezember 25

  • Cofrentes
  • Wanderung in Cofrentes – Ruta Rio Cabriel
  • Jalance

Als wir am Morgen zum Bäcker gehen, sehen wir, dass dichter Nebel über dem Fluss liegt, wo wir unsere heutige Wanderung unternehmen wollen. Wir gehen zum Auto zurück, um einen Wanderweg in den Bergen zu suchen. Jedoch ohne Ergebnis. So versuchen wir es doch mit der Ruta Rio Cabriel. Mittlerweile hat sich auch der Nebel etwas verzogen. Die Route führt entlang des Flusses Cabriel. Vom Ort aus gehen wir über die Eisenbrücke und biegen zum Flussufer ab. Der breite Weg führt unter dem Viadukt der N-330 hindurch und erreicht die Casas de Alcance. Hier überqueren wir den Fluss und folgen einem asphaltierten Weg hinauf zum Überlauf des Kraftwerkes. Der Wanderweg biegt auf einen schmalen Pfad ab, dem wir am gegenüberliegenden Flussufer folgen. Beim Viadukt gelangen wir zu einem schönen Naherholungsgebiet mit herrlichem Blick auf das majestätische Schloss Cofrentes, das auf dem Krater des Vulkans Cerro de Agras erbaut wurde. Von dieser Seite sehen wir, wie unzugänglich das Schloss war, dessen Geschichte von der islamischen Zeit bis ins 11. Jahrhundert reicht. Nach dieser Wanderung fahren wir ca. 6 km weiter nach Jalance. Die über dem Ort thronende Festung muslimischen Ursprungs wurde im 11. Jahrhundert auf dem Fundament einer iberischen Siedlung erbaut und diente zur Verteidigung der Stadt. Wir steigen die steilen Gassen hinauf und kommen dabei an der Eremitage von San Miguel auf dem Gipfel des Berges Calvario und der Kirche San Miguel vorbei.

Wanderung am 2025-12-31 in Cofrentes 🚶‍♂️

Temparatur

vom 10.12. – 31.12.25

Bildergalerie – Dezember